Grauer Mazda-SUV in einer Stadtkulisse, frontal.

20.08.2026

Der neue Mazda CX-6e: Mazdas erster Elektro-Crossover im Überblick

Mazda

Stromverbrauch (kombiniert) für den Mazda CX-6e Takumi: 18,9 kWh/100 km; CO₂-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO₂-Klasse: A

Elektromobilität war bei Mazda lange kein Kernthema, doch das ändert sich gerade spürbar. Nach der Limousine 6e folgt nun mit dem CX-6e der erste vollelektrische Crossover der Marke, und es zeigt deutlich, wohin die Reise geht.

Wer sich also aktuell mit einem Umstieg auf Elektro beschäftigt, sollte sich den CX-6e genauer ansehen. Wir haben uns das neue Modell für Sie angeschaut und beantworten auch die Frage, für wen es sich wirklich lohnt.

Heck eines grauen Mazda-SUVs.

Reichweite und Antrieb: nicht nur auf dem Papier beeindruckend

Unter der Haube arbeitet ein 190 kW (258 PS) starker Elektromotor an der Hinterachse, gespeist von einem 78-kWh-Akku auf LFP-Basis. Diese Zellchemie gilt als besonders langlebig und robust. Ein Punkt, der gerade bei einem Crossover, der auch mal längere Strecken fahren soll, ins Gewicht fällt.

In Zahlen bedeutet das:

  • bis zu 484 km Reichweite nach WLTP¹

  • 0–100 km/h in rund 7,9 Sekunden¹

  • Heckantrieb für ein ausgewogenes Fahrverhalten

Damit positioniert sich der CX-6e klar in der elektrischen Mittelklasse mit einem spürbar eigenen, japanisch geprägten Charakter.

Laden: unterwegs schnell, zuhause entspannt

Ein Elektroauto muss sich im Alltag beweisen, und das beginnt beim Laden. Der CX-6e lädt an der Schnellladesäule mit bis zu 195 kW, was deutlich verkürzte Aufladezeiten mit sich bringt.

Für den Alltag zuhause oder am Arbeitsplatz ist ein 11-kW-Bordlader an Bord. Praktisch: Eine Wärmepumpe ist serienmäßig verbaut, sie hält den Energieverbrauch beim Heizen und Kühlen des Innenraums in kalten oder heißen Monaten spürbar niedriger und schont damit die Reichweite.

Innenraum: viel Technik, aufgeräumt präsentiert

Auffälligstes Merkmal im Cockpit ist ein ultrabreites Display, das nach der japanischen „Ma“-Philosophie gestaltet ist: bewusste Ruhe statt Reizüberflutung. Statt zugestellter Menüs setzt Mazda auf klare Strukturen und eine Bedienung, die man schnell verinnerlicht hat.

Zur Serienausstattung der Takumi-Linie gehören unter anderem:

  • Head-Up Display

  • Navigationssystem

  • 360°-Monitor fürs entspannte Rangieren und Einparken

Wer bereits einen Mazda kennt, wird sich im CX-6e schnell zurechtfinden – die Bedienlogik bleibt vertraut, auch wenn unter der Haube jetzt Strom statt Benzin fließt.

Grauer Mazda-SUV in einer Stadtkulisse, frontal.

Für wen sich der Mazda CX-6e besonders lohnt

Aus unserer Erfahrung ist das neue Elektro-Crossover perfekt geeignet für:

  • Vielfahrer, die auf Elektro umsteigen, aber nicht auf Reichweite verzichten wollen

  • Familien, die einen geräumiges, alltagstaugliches Crossover suchen

  • Kunden, die von einem Verbrenner-SUV oder -Crossover kommen und die Umstellung so komfortabel wie möglich gestalten möchten

  • alle, die Wert auf eine robuste, langlebige Batterietechnik legen

Der Mazda CX-6e zeigt, dass Elektromobilität nicht zwangsläufig kompliziert sein muss. Wer selbst herausfinden möchte, wie sich das neue Modell fährt, sollte sich am besten direkt einen Termin für eine Probefahrt sichern.

¹ Die angegebene Reichweite basiert auf dem WLTP-Testverfahren unter optimalen Bedingungen und dient dem Vergleich verschiedener Fahrzeugtypen. Die tatsächliche Reichweite im realen Fahrbetrieb kann je nach Fahrweise, Außentemperatur, Beladung, genutzten Verbrauchern (z. B. Klimaanlage) sowie Straßen- und Verkehrsverhältnissen abweichen. Gleiches gilt für die angegebene Beschleunigungszeit, die unter Testbedingungen ermittelt wurde und im Alltag variieren kann.