Kummich News

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Unseren Kummich-Bienen geht es gut!

Das Imker-Team von beefuture hat nach unseren Bienenstöcke in Aalen und Bopfingen geschaut.

Hier die Informationen des Imker-Teams: 

"Ihren Bienen geht es hervorragend! Den langen, teilweise recht harten und schneereichen Winter, haben sie gut überstanden.

Es ist im Augenblick die Phase, in der die Winterbienen sterben, die Königin verstärkt beginnt, Eier zu legen und die nachrückenden Sommerbienen den Verlust der Winterbienen ausgleichen müssen. In dieser Phase des Bienenjahres ist es häufig so, dass eine Arbeiterbiene mehrere Larven zu versorgen hat. Im Sommer, der Hauptsaison des Bienenjahres, ist es dann genau umgekehrt. Mehrere Arbeiterinnen kümmern sich um nur eine Larve. 

Für die Bienen es ist jetzt wichtig, dass genügend Futter im Bienenvolk vorhanden ist und dass dieses Futter auch direkt bei der Brut hängt. Wir haben uns also vergewissert, dass die Bienchen genügend zu fressen haben, dass die Königin wohlauf ist und das alles so ist wie es gehört. Das erkennen wir im Augenblick unter anderem daran, dass im Bienenvolk Brut in allen Stadien vorhanden ist. Das heißt, es gibt Eier, Puppen in den verschiedenen Stadien, Larven und viele junge Bienen. Das alles haben wir bei den Ihren Bienen sehen können; diesen geht es hervorragend. 

Wir geben en Völkern derzeit auch den sogenannten Drohnenrahmen, einen leeren Rahmen, in dem die Bienenvölker nun Drohnenzellen anlegen können. Dort hinein legt die Königin Drohnen-Eier, aus denen die männlichen Bienchen, die Drohnen, schlüpfen würden. Würden deswegen, weil wir ihnen diese Brut schon bald wieder wegnehmen werden. Dies dient uns als mechanisches Mittel der Varroa-Milben-Kontrolle. 

Die Varroa-Milbe befällt bevorzugt die Drohnen-Larven und Drohnen selber. Daher entfernt man diese Drohnen Zellen aus dem Bienenvolk. Dies schadet dem Volk nicht, da das Volk die Drohnen selber nicht benötigt. Es hilft dem Volk jedoch, weil dadurch schon eine große Menge der Varroa Milben erst gar nicht die Möglichkeit erhält, sich im Bienenvolk auszubreiten und die Arbeiterinnen zu befallen. 

Der nächste Schritt ist für uns, dass wir in ungefähr drei bis vier Wochen, wenn viele Pflanzen in der Blüte sind, den sogenannten Honigraum aufsetzen, also eine weitere, dritte Kiste ('Zarge') pro Bienenvolk. Dann werden die Bienen den Nektar, den sie in einem Flugradius von bis zu 5 km rund um ihren Bienenstock sammeln, in die Waben im Honigraum eintragen.

Wenn wir das nächste Mal bei Ihren Bienen sind, können wir also davon berichten, wie das Bienenvolk weiter gewachsen ist. Sowohl in der Bienenmasse, als auch räumlich - durch eine weitere Zarge, den Honigraum. Sind es jetzt noch ungefähr 8 bis 10 000 Bienen in jedem einzelnen Bienenvolk, so sind es bald schon mehrere zehntausend."

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